Der Fraktionsvorsitzende der CDU im Gemeinderat der Stadt Künzelsau, Robert Volpp, führte zu den Haushaltsberatungen 2018 u.a. folgendes aus:

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Neumann, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, werte Kolleginnen und Kollegen des Gemeinderates, meine sehr verehrten Damen und Herren,

 

der Haushaltsplan der Stadt Künzelsau für das Jahr 2018 wurde nach alter Tradition und in gewohnter Art und Weise pünktlich in der letzten Sitzung im Dezember 2017 eingebracht und soll heute verabschiedet werden. 

 

Der Haushalt 2018 ist ausgeglichen und weist ein Gesamtvolumen von 67,8 Mio. € aus und ist damit um 18,5 Mio.€ gegenüber dem vergangenen Jahr angewachsen.

Somit liegt der Haushalt deutlich über dem langjährigen Mittel und hat das bisher höchste Volumen außer dem Jahr 2008. 

 

Es sind im Verwaltungshaushalt 52,1 Mio. und.im Vermögenshaushalt 15,7 Mio.€ eingestellt. Die Zuführungsrate vom Verwaltungshaushalt an den Vermögenshaushalt beträgt 11,5 Mio. €. Dies macht es möglich, dass trotz der Bildung von notwendigen Rücklagen 2018 wieder verschiedene Maßnahmen in Angriff genommen werden können.  

 

Der Kernhaushalt bleibt weiterhin schuldenfrei und eine Schuldaufnahme ist nicht vorgesehen, was sehr erfreulich ist. 

 

 

Die Einnahmen im Vermögenshaushalt bestehen hauptsächlich aus den Einnahmen der Gewerbesteuer von angesetzten 20 Mio. €, den Zuweisungen von Bund, Land, Landkreis und Gemeinden von 11,6 Mio. sowie dem Gemeindeanteil an der Umsatz- und Einkommensteuer von 11,3 Mio. €. 

 

Dies sind erfreuliche Zahlen. Zeigt es doch, dass unsere heimische Wirtschaft floriert und wächst, wofür wir allen Gewerbetreibenden und Steuerzahlern danke sagen möchten.

 

Die vollständige Rede nachstehend als Download 

 

Haushaltsrede 2018.pdf
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Landtagsabgeordneter Winfried Mack, bei der CDU Künzelsau

Der stellv. Landesvorsitzende der CDU-Baden-Württemberg hat bei einer Mitgliederversammlung des Stadt-verbandes zu Themen Stellung bezogen, die zur Landtagswahl aus Sicht der CDU besondere Bedeutung im Hinblick auf ihre Nachhaltigkeit erlangen. Dabei gilt es die Probleme von morgen richtig im Blick zu haben und zu bedenken, welche Folgen unser Handeln in der Zukunft haben wird.

Hohe Priorität hat hier die Bildungspolitik, beginnend mit der Betreuung im Kindergarten bis  hin zum erfolgreichen Abschluss, der  zum Studium führt. Der Bestand des Gymnasiums ist dabei eine feste Größe und das Duale System bei der weiteren Bildung und Ausbildung der beste Weg in eine berufliche Zukunft. Die CDU- Landtagsfraktion will auch, dass an unseren Schulen im Rahmen des schulischen Unterrichts grundlegendes Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge, unternehmerisches Handeln und die  Bedeutung der sozialen Marktwirtschaft vermittelt wird.

Die Verkehrspolitik ist für das Land und besonders für die Region mit dem Hohenlohekreis von herausragender Bedeutung wenn es um Nachhaltigkeit geht. Deshalb tritt die CDU, so Winfried Mack, für einen bedarfsgerechten Ausbau der  Autobahnen, der  Bundes- und Landstraßen, sowie der kommunalen Straßen ein. Der derzeitige Stand muss verändert werden.

Zur derzeitigen Flüchtlingssituation stellte Winfried Mack fest: Der Grundsatz der Hilfe gilt, wenn Not am Leben besteht. Unsere Werteordnung muss eingehalten werden.  Und wir brauchen einen Gesetzesentwurf zum Burka-Verbot.  Von den Terroranschlägen in Paris haben die Teilnehmer erst auf der Heimfahrt durch das Autoradio oder zu Hause am Bildschirm Kenntnis erlangt. Hier gilt, Terror darf nicht mit der Flüchtlingssituation vermischt werden.   

Karl Wunderlich
Karl Wunderlich

70 Jahre Christlich-Demokratische Union (CDU) Künzelsau

Am 8. Mai 1945 endete der zweite Weltkrieg.

Eine schreckliche Zeit ging  zu Ende, für viele Bürger die Zeit der  Flucht und Vertreibung. In ganz Deutschland traten danach sofort Katholiken der Deutschen Zentrumspartei und evangelische Christen in eine konfessionsübergreifende politische Bewegung zusammen, aus der die CDU hervorging.

 

Durch Wort und Tat betrieben sie einen Neuanfang und setzten sich  damit für die Allgemeinheit, für das Gemeinwohl, für unser Staatswesen ein. Zuerst trug diese politische Bewegung den Namen Christlich-Soziale Volkspartei. Unter diesem Namen wurde sie am 2. Januar 1946 von der Militärregierung für den Kreis Künzelsau genehmigt. Die Kreisgruppe, wie sie damals in der  Hohenloher Zeitung genannt wurde, bestand aus den Mitgliedern; Heinrich Bader, Schmiedemeister in Künzelsau, Johann Kuhn, Bürgermeister in Marlach, Eugen Plocher, Bezirksnotar in Ingelfingen, Julius Wolpert, Bürgermeister in  Eberstal, Josef Wunderlich, Bauer in Ailringen. Sie verbanden im Kreis damit das Jagst- und Kochertal.

 

Schon am 6. März 1945 setzten in Köln konkrete Planungen für eine neue „Christlich-Demokratische-Partei“ ein. Die nach dem 17. Juni 1945 erarbeiteten „Kölner Leitsätze“ bildeten auch die Grundlagen für die  Programme der neuen Partei in Rheinland und  Westfalen vom Sept. 1945. In Berlin trat  am 26. Juni 1945 die Christlich Demokratische Union mit ihrem Gründungsaufruf „Deutsches Volk! Folgt unserem Ruf zu einer  großen Partei“. 

 

Diesem Aufruf sind 1945 in Künzelsau zur Gründung der Partei zur Zusammenkunft im Hotel Glocke gefolgt: Heinrich Bader, Otto Ehrler Hilde Kurz, Künzelsau, Ludwig Löhlein, Garnberg,  Eugen Plocher, Ingelfingen, und Johann Kuhn, Marlach. Heinrich Bader  wurde als  Vorstand für den Kreis gewählt. Zur Wahl des Gemeinderats der  Stadt Künzelsau am 27. Januar 1946 traten dann 12 Bewerber auf der Liste der damaligen Christlich-Sozialen-Volkspartei an.

 

 

Bis dto. waren 75 Bürgerinnen und Bürger für die CDU im Gemeinderat der Stadt. Erste Stellv. des Bürgermeisters waren bis heute, Heinrich Bader, Fritz Scholl, Stefan Schmidt, Karl Wunderlich und  Christian Frh. von Stetten. Fraktionsvorsitzende waren Heinrich Bader, Fritz Scholl, Karl Wunderlich und z.Z. Robert Volpp.  Von fünf Kreisräten, die Künzelsau zustehen, hatte die Liste der  CDU stets zwei bis drei Mandate, z.Z. sind  dies BM Stefan Neumann, Christian Frhr. von Stetten MdB und  Gudrun Struve. 

 

Die treibenden Kräfte zur Parteigründung für den damaligen Kreis Künzelsau waren auch die genannten Personen, die in Künzelsau die neue Partei aus der  Taufe hoben. Nach Heinrich Bader führten als Vorsitzende den Stadtverband Künzelsau; Dr. Mutgard Wechsler, Stefan Schmidt, Karl Wunderlich, Erich Schwarz und aktuell David Kappel. Der Mitgliederstand des Stadtverbandes zählt derzeit 185 Mitglieder und ist  offen für Bürgerinnen und Bürger der Stadt, die Ideen und Mitarbeit einbringen wollen, z.B. in den Vereinigungen, Jungen Union, Frauenunion,  Seniorenunion, Mittelstandsvereinigung, Agrarausschuss und Wirtschaftsrat.

  

Mitglieder aus der CDU des Stadtverbandes vertraten den Wahlkreis im Land- und Bundestag; Martin Storz MdL, ehemaliger Leiter des Landwirtschaftsamtes Künzelsau, Prof. Dr. Wolfgang Frhr. von Stetten MdB und aktuell Christian Frhr.  von Stetten MdB.

 

Bei der nächsten Landtagswahl am 13. März 2016 bewirbt sich neben dem Erstkandidat Anrnulf Frhr. von Eyb MdL, Dörzbach, Dipl.Ing. Linda Bürkert, Künzelsau-Siegelhof, als Zweitkandidatin.

Die Landtagswahl im Wettstreit der Parteien erfolgreich zu bestehen, stellt ab sofort die große Aufgabe des Stadtverbandes dar. 

Karl Wunderlich