Der Fraktionsvorsitzende der CDU im Gemeinderat der Stadt Künzelsau, Robert Volpp, führte zu den Haushaltsberatungen 2017 u.a. folgendes aus:

 

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Neumann, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, werte Kolleginnen und Kollegen, meine sehr verehrten Damen und Herren,

 

der Haushaltsplan der Stadt Künzelsau für das Jahr 2017 wurde nach alter Tradition pünktlich in der Dezembersitzung eingebracht und soll heute verabschiedet werden.

 

Die CDU-Fraktion hält es für richtig und angebracht, es der Verwaltung zu ermöglichen, dass die Amtsgeschäfte und die anstehenden Aufgaben nahtlos weitergeführt werden können.

 

Der Haushalt 2017 ist ausgeglichen und weist ein Gesamtvolumen von 49,3 Mio. € aus, davon 45 Mio. im Verwaltungshaushalt und 4,3 Mio. im Vermögenshaushalt. Die Zuführungsrate vom Verwaltungshaushalt an den Vermögenshaushalt beträgt 1,8 Mio. €. Diesmal wieder anders als im vergangenen Jahr, als dem Verwaltungshaushalt vom Vermögenshaushalt stolze 49 Mio. zugeführt werden musste.

 

Der Kernhaushalt bleibt weiterhin Schuldenfrei und eine Schuldaufnahme ist nicht vorgesehen, was sehr erfreulich ist. Allerdings sieht dies bei den Werken anders aus, auf die ich nachher noch eingehen werde.

 

Die Einnahmen im Vermögenshaushalt bestehen hauptsächlich aus den Einnahmen der Gewerbesteuer von angesetzten 20 Mio. €, den Zuweisungen von Bund, Land, Landkreis und Gemeinden von 6,1 Mio. sowie dem Gemeindeanteil an der Umsatz- und Einkommensteuer von 10,25 Mio. €. 

 

Dies sind zunächst erfreuliche Zahlen. Zeigt es doch, dass unsere heimische Wirtschaft floriert und wächst, wofür wir allen Gewerbetreibenden und Steuerzahlern Danke sagen möchten.

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Die vollständige Rede nachstehend im Download 

Haushaltsrede 2017.pdf
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Landtagsabgeordneter Winfried Mack, bei der CDU Künzelsau

Der stellv. Landesvorsitzende der CDU-Baden-Württemberg hat bei einer Mitgliederversammlung des Stadt-verbandes zu Themen Stellung bezogen, die zur Landtagswahl aus Sicht der CDU besondere Bedeutung im Hinblick auf ihre Nachhaltigkeit erlangen. Dabei gilt es die Probleme von morgen richtig im Blick zu haben und zu bedenken, welche Folgen unser Handeln in der Zukunft haben wird.

Hohe Priorität hat hier die Bildungspolitik, beginnend mit der Betreuung im Kindergarten bis  hin zum erfolgreichen Abschluss, der  zum Studium führt. Der Bestand des Gymnasiums ist dabei eine feste Größe und das Duale System bei der weiteren Bildung und Ausbildung der beste Weg in eine berufliche Zukunft. Die CDU- Landtagsfraktion will auch, dass an unseren Schulen im Rahmen des schulischen Unterrichts grundlegendes Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge, unternehmerisches Handeln und die  Bedeutung der sozialen Marktwirtschaft vermittelt wird.

Die Verkehrspolitik ist für das Land und besonders für die Region mit dem Hohenlohekreis von herausragender Bedeutung wenn es um Nachhaltigkeit geht. Deshalb tritt die CDU, so Winfried Mack, für einen bedarfsgerechten Ausbau der  Autobahnen, der  Bundes- und Landstraßen, sowie der kommunalen Straßen ein. Der derzeitige Stand muss verändert werden.

Zur derzeitigen Flüchtlingssituation stellte Winfried Mack fest: Der Grundsatz der Hilfe gilt, wenn Not am Leben besteht. Unsere Werteordnung muss eingehalten werden.  Und wir brauchen einen Gesetzesentwurf zum Burka-Verbot.  Von den Terroranschlägen in Paris haben die Teilnehmer erst auf der Heimfahrt durch das Autoradio oder zu Hause am Bildschirm Kenntnis erlangt. Hier gilt, Terror darf nicht mit der Flüchtlingssituation vermischt werden.   

Bundestagsabgeordnete Erika Steinbach begeistert auf Schloß Stetten

In der vollbesetzten Brunnenhalle auf Schloß Stetten sprach Erika Steinbach, ehem. Vorsitzende des Bundes der Vertriebenen und menschenrechtspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion,  auf Einladung der Jungen Union Künzelsau, der CDU Künzelsau und der Senioren Union Hohenlohe zum Thema „Flucht und Vertreibung gestern und heute“.

Nach der Begrüßung durch den JU-Stadtverbandsvorsitzenden Matthias Heindl, der den Gast für seine geradlinige Meinung und Furchtlosigkeit lobte, begann Erika Steinbach ihren Vortrag. Die Abgeordnete machte deutlich, was Flucht und Vertreibung bedeutet und welche Schrecken auch die Deutschen durchmachen mussten. „Der 8. Mai 1945 war für viele kein Tag der Befreiung“, so die ehem. Vorsitzende des Bundes der Vertriebenen. „Viele deutsche Frauen und Kinder wurden von den Eroberern vergewaltigt und ermordet – und wurden brutal aus ihrer Heimat verjagt, die völkerrechtswidrig annektiert wurde.“  Auch damals gab es in Deutschland Probleme, die Flüchtlinge aufzunehmen und diese zu versorgen. Allerdings integrierten sich diese rasch  – denn diese Flüchtlinge waren Deutsche, waren Christen. Bei vielen verrät heute nur noch der Nachname, dass sie Ostpreußen oder Sudeten sind. Daher können die deutschen Vertriebenen nicht mit der heutigen Flüchtlingsproblematik verglichen werden. Heute kommen meist keine Familien, keine Christen, keine wirklich Verfolgten, sondern hauptsächlich männliche Wirtschaftsflüchtlinge, angelockt von einem Sozialsystem, von dem es ich gut leben lasse, so Erika Steinbach. Wirklich Verfolgten müsse geholfen werden – da seien aber auch andere Länder in der Pflicht.

Erika Steinbach würdigte ferner das Engagement von Prof. Dr. Wolfgang Freiherr von Stetten, der aufgrund seiner Verdienste für die Wolfskinder die Verdienstmedaille des Bundes des Vertriebenen erhalten hatte.

Der CDU-Stadtverbandsvorsitzende David Kappel bedankte sich für die Ausführungen von Erika Steinbach und moderierte die anschließende Fragerunde im vollen Saal auf Schloß Stetten. Erika Steinbach machte deutlich, dass die Bundesregierung endlich handeln– und Gesetze auch anwenden müsse. Es könne nicht sein, dass Illegale geduldet und Straffällige nicht sofort abgeschoben würden, aber kein Platz für wirklich Verfolgte sei. Es müsse endlich sofort und konsequent abgeschoben werden. Illegale Einwanderung in unser Sozialsystem dürfe nicht geduldet werden. Außereuropäische Staaten wie die Türkei müssten unterstützt werden bei der Aufnahme von Flüchtlingen – dort werden sie schon nicht mehr an Leib und Leben bedroht.

Sommerfest der CDU Künzelsau

zum Sommerfest der CDU Künzelsau trafen sich Anfang August Mitglieder der CDU bei dem Vorsitzenden der Wirtschafts- und Mittelstandsvereinigung der CDU Uwe Siller in Belsenberg. Als Gast konnte der Stadtverbandsvorsitzende David Kappel den Landtagsabgeordneten Arnulf von Eyb begrüßen.

Bei gutem Essen und erfrischenden Weinen berichtete von Eyb über seine Arbeit in Stuttgart. Dabei war der trocken-heiße Sommer ein wichtiges Thema. „Infolge der langen Hitzeperiode und Trockenheit hat die baden-württembergische Landwirtschaft größere Ernteausfälle zu verzeichnen. Die CDU unterstützt deshalb einen Ausgleich für die festgestellten Ausfälle“, so von Eyb. 

Daneben wurde die derzeitige Flüchtlingslage in Baden-Württemberg diskutiert. Die CDU-Landtagsfraktion fordere schon lange, weitere Länder wie Albanien, Montenegro und das Kosovo zu sicheren Herkunftsstaaten zu erklären. Zudem müsse jetzt schnell gewährleistet werden, dass Personen aus den Westbalkanstaaten, die in Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes Asyl beantragen, ab sofort nicht mehr zur Weiterverteilung den Stadt- und Landkreisen zugewiesen werden, sondern dass sie in den Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes verbleiben, bis das verkürzte Asylverfahren rechtskräftig abgeschlossen sei.

Hubert Lung feiert 80. Geburtstag

Zu diesem Anlass gratulierten der CDU-Stadtverbandsvorsitzende,  David Kappel, und der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Künzelsau, Christian Frhr. v. Stetten MdB, und wünschten ihm für sein neues Lebensjahr Gottes Segen und beste Gesundheit.

Hubert Lung war für die CDU Künzelsau von 1971-1994 im Gemeinderat und vertrat dort die Fraktion im damaligen technischen Ausschuss. In seiner Amtszeit standen wegweisende Projekte an, welche er mit viel Engagement begleitete. Neben den Planungen der Westumgehung Gaisbach und der Stadtbahn, war es eine große Aufgabe, die neuen Teilorte nach der Gemeindereform einzugliedern.

Junge Union forciert Stärkung der Beziehungen im Hohenlohekreis

Die JU Künzelsau mit ihrem Vorsitzenden Matthias Heindl besuchte gemeinsam mit dem JU-Regionalverband Heilbronn-Franken das Hohenloher Weindorf in Öhringen. Neben Gesprächen mit interessierten Bürgern, war man sich einig, dass man gemeinsam  stark für den Hohenlohekreis eintreten wolle.

Als Ehrengast konnten die JUler den CDU-Landesvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten von Heilbronn, Thomas Strobl, begrüßen. Nach Gesprächen über die Stärkung des ländlichen Raumes, tauschten sich Thomas Strobl und die JUler noch mit anwesenden Weingärtnern aus.

Regionalverbandsvorsitzender Markus E. Schuster freute sich, dass die Künzelsauer und die Öhringer gut zusammenarbeiten und dass sich der stv. CDU-Kreisvorsitzende, David Kappel, ebenfalls Zeit für die Begegnung der JU-Verbände in Öhringen genommen hatte.

v.l.n.r.: David Kappel, Thomas Strobl MdB, Matthias Heindl, Markus Ehrler, Konrad Weibler
v.l.n.r.: David Kappel, Thomas Strobl MdB, Matthias Heindl, Markus Ehrler, Konrad Weibler

Der CDU Stadtverband Künzelsau geht engagiert und  motiviert in die Vorbereitung zur Landtagswahl 2016 und nennt  zentrale Themen für das Regierungsprogramm.

Unser Bundesland Baden-Württemberg, und insbesondere unsere Region, der Landkreis und unsere Stadt mit ihren Teilorten, muss ihre Anziehungskraft für Menschen und Unternehmen bewahren und wichtige Projekte und Initiativen weiter vorantreiben. Seit dem politischen Neuanfang 1945, also seit 70 Jahren machen sich die Mitglieder des Stadtverbandes und  die gewählten Vertreter in den verschiedenen Gremien dafür stark.

 

Zentrale Themen sind deshalb:

Beste Bildung für alle.

Es entspricht unserem Menschenbild, die Einzigartigkeit unserer Kinder in den Mittelpunkt der Bildungspolitik zu stellen. Dabei müssen wir schwache und leistungsstarke Kinder gleichermaßen fördern, angefangen bei der  frühkindlichen Bildung, über die gesamte Schullaufbahn hinweg und bis in die berufliche Bildung oder das Studium hinein. Nicht jeder soll das gleiche Ziel, sondern jeder für das für ihn passende erhalten. Die CDU will individuell fördern und fordern. Ein Schwerpunkt bildet  die Forderung nach einem rechtsverbindlichen Leistungsnachweis bei der Wahl der weiterführenden Schule. Dabei will die CDU nicht einfach die verbindliche Grundschulempfehlung so wie sie  früher war wieder einführen, aber die Leistungsfähigkeit des Kindes in den Mittelpunkt der Schulwahl stellen.

Wirtschaft fördern durch Infrastruktur.

In kaum einer Region boomt die Wirtschaft so, wie in Baden-Württemberg. Unternehmen, Handwerk, Landwirte und Freiberufler müssen ideale Rahmenbedingungen vorfinden, durch Unterstützung bei der Existenzgründung, erstklassige Bildungseinrichtungen und eine moderne Verkehrsinfrastruktur. Für Künzelsau muss deshalb auch die Stadtbahn ein Zielobjekt sein.

 

Sicherheit gewährleisten.

Baden-Württemberg ist eines der sichersten Bundesländer. Damit dies so bleibt muss auch weiterhin eine verantwortungsvolle Sicherheitspolitik betrieben werden. Für die Polizei müssen vernünftige Rahmenbedingungen bestehen, um auf neue Herausforderungen wirkungsvoll reagieren zu können, denn die objektive und auch die gefühlte Sicherheit ist  entscheidend für die Lebensqualität der Menschen in der Region.

 

Lebensqualität für Ältere.

Der älteren Generation haben wir unseren Wohlstand zu verdanken. Den Seniorinnen und  Senioren fühlt sich die  CDU besonders verbunden. Sie müssen in unserer Region gute Lebensbedingungen vorfinden. Dazu zählt in erster Linie die Ärzte- und  Krankennhaussituation. 

Die CDU darf sich glücklich schätzen, dass sie mit Guido Wolf einen Spitzenkandidat für Baden-Württemberg hat, der die CDU wieder in die  Regierungsverantwortung bringen kann. Auf Wahlkreisebene erfolgt die Unterstützung durch MdL Arnulf Frhr. von Eyb und  der Zweitkandidatin aus Künzelsau-Belsenberg, Linda Bürkert.

Karl Wunderlich

Exklusive Weinprobe der JU Künzelsau bei Uwe Siller in Belsenberg

Anfang April fanden sich interessierte Mitglieder der Jungen Union Künzelsau zur Weinprobe bei dem Vorsitzender der Mittelstandsvereinigung der CDU Uwe Siller in Belsenberg ein.

  

Uwe Siller führte die JUler zuerst in seinen viele Jahrhunderte alten Keller, in welchem er seine Arbeit im Weinberg und die Lagerung des Weines erklärte. Dort verkostete man seine „Weltneuheit“, einen Sekt aus dem Acolon-Wein. Begeistert begaben sich die Teilnehmer nun in den Laden von Uwe Siller – und begutachteten seine verschiedenen Weine und Erzeugnisse. Bei der anschließenden Weinprobe referierte Uwe Siller zum Thema „Von den Arbeiten im Weinberg bis zum Genuss aus dem Glase“.

 

Erfreut zeigte man sich, dass Uwe Siller großen Wert auf  die „Ursprünglichkeit“ seines Weines legt. Zusatzstoffe bzw. Nachzuckerung lehnt er ab. Sein Wein schmecke jedes Jahr anders, so der leidenschaftliche Weinbauer. „Beim traditionellen Weinbau muss es möglich sein, dass man wieder über Jahrgänge sprechen kann!“

 

Nach der hervorragenden Weinprobe bedankte sich der Stadtverbandsvorsitzende Matthias Heindl bei Uwe Siller für seinen fachkundigen Vortrag und für die Einladung mit einem Gutschein für einen Besuch in der Weinstube von Frank Winkler in Forchtenberg. Glücklich und zufrieden - und mit neuen Erkenntnissen zum Thema Wein - traten die Künzelsauer JUler in Fahrgemeinschaften spät in der Nacht die Heimreise an. 

Karl Wunderlich
Karl Wunderlich

70 Jahre Christlich-Demokratische Union (CDU) Künzelsau

Am 8. Mai 1945 endete der zweite Weltkrieg.

Eine schreckliche Zeit ging  zu Ende, für viele Bürger die Zeit der  Flucht und Vertreibung. In ganz Deutschland traten danach sofort Katholiken der Deutschen Zentrumspartei und evangelische Christen in eine konfessionsübergreifende politische Bewegung zusammen, aus der die CDU hervorging.

 

Durch Wort und Tat betrieben sie einen Neuanfang und setzten sich  damit für die Allgemeinheit, für das Gemeinwohl, für unser Staatswesen ein. Zuerst trug diese politische Bewegung den Namen Christlich-Soziale Volkspartei. Unter diesem Namen wurde sie am 2. Januar 1946 von der Militärregierung für den Kreis Künzelsau genehmigt. Die Kreisgruppe, wie sie damals in der  Hohenloher Zeitung genannt wurde, bestand aus den Mitgliedern; Heinrich Bader, Schmiedemeister in Künzelsau, Johann Kuhn, Bürgermeister in Marlach, Eugen Plocher, Bezirksnotar in Ingelfingen, Julius Wolpert, Bürgermeister in  Eberstal, Josef Wunderlich, Bauer in Ailringen. Sie verbanden im Kreis damit das Jagst- und Kochertal.

 

Schon am 6. März 1945 setzten in Köln konkrete Planungen für eine neue „Christlich-Demokratische-Partei“ ein. Die nach dem 17. Juni 1945 erarbeiteten „Kölner Leitsätze“ bildeten auch die Grundlagen für die  Programme der neuen Partei in Rheinland und  Westfalen vom Sept. 1945. In Berlin trat  am 26. Juni 1945 die Christlich Demokratische Union mit ihrem Gründungsaufruf „Deutsches Volk! Folgt unserem Ruf zu einer  großen Partei“. 

 

Diesem Aufruf sind 1945 in Künzelsau zur Gründung der Partei zur Zusammenkunft im Hotel Glocke gefolgt: Heinrich Bader, Otto Ehrler Hilde Kurz, Künzelsau, Ludwig Löhlein, Garnberg,  Eugen Plocher, Ingelfingen, und Johann Kuhn, Marlach. Heinrich Bader  wurde als  Vorstand für den Kreis gewählt. Zur Wahl des Gemeinderats der  Stadt Künzelsau am 27. Januar 1946 traten dann 12 Bewerber auf der Liste der damaligen Christlich-Sozialen-Volkspartei an.

 

 

Bis dto. waren 75 Bürgerinnen und Bürger für die CDU im Gemeinderat der Stadt. Erste Stellv. des Bürgermeisters waren bis heute, Heinrich Bader, Fritz Scholl, Stefan Schmidt, Karl Wunderlich und  Christian Frh. von Stetten. Fraktionsvorsitzende waren Heinrich Bader, Fritz Scholl, Karl Wunderlich und z.Z. Robert Volpp.  Von fünf Kreisräten, die Künzelsau zustehen, hatte die Liste der  CDU stets zwei bis drei Mandate, z.Z. sind  dies BM Stefan Neumann, Christian Frhr. von Stetten MdB und  Gudrun Struve. 

 

Die treibenden Kräfte zur Parteigründung für den damaligen Kreis Künzelsau waren auch die genannten Personen, die in Künzelsau die neue Partei aus der  Taufe hoben. Nach Heinrich Bader führten als Vorsitzende den Stadtverband Künzelsau; Dr. Mutgard Wechsler, Stefan Schmidt, Karl Wunderlich, Erich Schwarz und aktuell David Kappel. Der Mitgliederstand des Stadtverbandes zählt derzeit 185 Mitglieder und ist  offen für Bürgerinnen und Bürger der Stadt, die Ideen und Mitarbeit einbringen wollen, z.B. in den Vereinigungen, Jungen Union, Frauenunion,  Seniorenunion, Mittelstandsvereinigung, Agrarausschuss und Wirtschaftsrat.

  

Mitglieder aus der CDU des Stadtverbandes vertraten den Wahlkreis im Land- und Bundestag; Martin Storz MdL, ehemaliger Leiter des Landwirtschaftsamtes Künzelsau, Prof. Dr. Wolfgang Frhr. von Stetten MdB und aktuell Christian Frhr.  von Stetten MdB.

 

Bei der nächsten Landtagswahl am 13. März 2016 bewirbt sich neben dem Erstkandidat Anrnulf Frhr. von Eyb MdL, Dörzbach, Dipl.Ing. Linda Bürkert, Künzelsau-Siegelhof, als Zweitkandidatin.

Die Landtagswahl im Wettstreit der Parteien erfolgreich zu bestehen, stellt ab sofort die große Aufgabe des Stadtverbandes dar. 

Karl Wunderlich

Richard von Stetten spricht zum Thema „Ukraine-Krise“ vor der Jungen Union Künzelsau, der CDU Künzelsau und der CDU Dörzbach

Zum Thema „Ukraine-Krise“ haben die  Vorsitzenden David Kappel (CDU Künzelsau), Gerhard Sonnentag (CDU Dörzbach) und Matthias Heindl (JU Künzelsau) zu einer gemeinschaftlichen öffentlichen Informationsabend in der Vesperstube Scheierle in Belsenberg eingeladen. Referent war Richard von Stetten, der seine persönliche Meinung  zu den Vorgängen in der Ukraine schilderte – und die verschiedenen Sichtweisen der involvierten Staaten bzw. Interessensgruppen ausgewogen schilderte. Nach seinem Vortrag in der bis zum letzten Platz ausgefüllten Vesperstube ergab sich eine lebhafte und zugleich bereichernde Frage- und Diskussionsrunde.  Abschließend bedankten sich der Landtagsabgeordnete Arnulf Freiherr von Eyb, David Kappel, Gerhard Sonnentag und Matthias Heindl bei Richard von Stetten für seinen ausführlichen und interessanten Vortrag.

Dekan Dr. Friedemann Richert referiert bei der JU und der CDU Künzelsau über die Gender-Ideologie

Zahlreiche interessierte Bürger fanden sich zu diesem - den meisten Bürgern unbekannten - Thema ein.  Nach der Begrüßung durch den  JU-Stadtverbandsvorsitzenden Matthias Heindl, der erwähnte, dass auch Papst Franziskus die Genderideologie als  „dämonisch“ verurteilt hat, erklärte Dekan Dr. Richert die Problematik der Gender-Ideologie, hinter der die „Sexualpädagogik der Vielfalt“ steht, ausführlich. Zunächst klärte er auf, was die Genderideologie, die u.a. von der EU bis zur deutschen Regierung - von der Bevölkerung weitgehend unbemerkt -  zu einem Leitprinzip erklärt worden ist, bedeutet – und dass die meisten Bürger und Politiker nicht genau wüssten, was hinter dieser totalitären Ideologie steckt: Nicht mehr zwei Geschlechter von Frau und Mann soll es als Norm geben, sondern eine Vielzahl von geschlechtlichen „Orientierungen“ und „Identitäten“ sollen gleichwertig und gleichberechtigt in der Gesellschaft nebeneinander gelebt und politisch befördert werden. Das biologische Geschlecht (engl. „sex“) soll ganz und gar in dem gesellschaftlichen Konstrukt „gender“ aufgehen. Dies soll durch die Sprache geschehen und mit dem Trick, dass man behauptet, dass „gender“ eine Ungleichbehandlung der Frau beseitige. Weitere Kernpunkte der Gender-Ideologe sind neben Abschaffung der Unterschiede zwischen Mann und Frau die Abschaffung der Vollzeitmütter, Förderung von Abtreibungen und homosexuellem Verhalten, freizügiger Sexualkundeunterricht , 50%-Frauenquote in allen Bereichen und die Lächerlichmachung von Religionen, die diese Agenda nicht mittragen.

Diese Thesen dieser gegen die Schöpfung gerichteten Ideologie veröffentlichte Dale O’Leary, die 1995 an der Weltfrauenkonferenz in Peking teilnahm, wo die Gender-Ideologie unter dem Deckmantel  wunderbarer Worte wie „Gleichheit, Rechte, reproduktive Gesundheit, Fairness“ verpackt, ihren Durchbruch schaffte, in ihrem Buch „The Gender Agenda“.

Der Dekan wies darauf hin, dass keine Gesellschaft sich auf Dauer behaupten könne, wenn sie ihre Sprache ideologisch verändern will und hierbei die Geschlechterdifferenz nivelliert oder ideologisch übergeht. Gerechtigkeit heißt, so Dr. Richert, die Unterschiede von Mann und Frau zu würdigen – und Ehe und Familie zu fördern.

Der Stadtverbandsvorsitzende der CDU Künzelsau, David Kappel, bedankte sich bei Dekan Dr. Richert für seine Ausführungen und die Aufklärung der Bevölkerung über diese die Natur von Mann und Frau leugnende Ideologie, die wider aller Vernunft sei.

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